Und auch
wenn du nicht
alle Kerzen auf dem Lüster
der Tanne
der Torte hast
leuchtest du doch
hell und schön
und wirfst noch immer
das Fragment
eines wunderschön fragil
schattiglichtig
neunstrahligen Sterns
an die väterliche Zimmerdecke.
An die Decke nämlich
eines verlässlichen Himmels
aus Beton
hoch über den Himmeln
eines
wenn auch vorsätzlich gesetzten Gewölbes
das Steinfürstein
gemauert
ein bisschen wie einst
und doch ganz aufregend
jetzt
weil ihr es konntet
in den frühen Neunzigern
Rüdiger
ach Rüdiger mein Lieber auch von deiner Hand entstand.
Und Herrn Bratherings und co.
Unter dem Dach einer Kirche
die
dannaußerdem unglaublich dreist von Stufen strotz.
Weil ein Wolf nicht wuste
wie
nach links und rechts gucken
geht
und am Ende keinen Fuß
vor den anderen
mehr brachte.
Mein ist die Rache
spricht einer
der die Wege bereitet
ebnet und die Bahnen
gerade macht
wo Wolf
in Stufen dachte.
Mein ist die Höhe und die Tiefe
spricht er.
Ganz gleich
in welchem Aufzug.
Sei willkommen an der Krippe.
Und hier
beim Vater
zu der unter dem
sich um sich selbst drehenden Stern.
Wohin alle eilen.
Je heller so schneller.
Vielleicht seid ihr unterbelichtet.
Vielleicht auf einer anderen Ebene unterwegs als erwartet.
Vielleicht dreht ihr
euch immer und immer im Kreis.
So seid ihr doch
wunderbar gemacht. Einzig.
Aus einem Stück.
Von Meisterinnenhand.
In jedem Moment
neu vergoldet
vom Licht der Kerzen
steht ihr
an eurem Platz
von Vaters Hand gegeben.