
Gar nicht alles
was sein Maul aufsperrt
ist ein Monster.
Nicht alles
was brüllt
ist ein Schneesturm.
Und nicht alles
was heute aussieht
wie eine Katastrophe
ist sie dann
am Ende auch.
Und vielleicht braucht
jedes Monster ein Brüllen
und jeder Winter
seine Katastrophe
damit deine Zeit
sich dir
in die Arme legt
die sonst
so übervoll
überfordernd
und über die Maßen
ausgedehnt und aufgespannt
Überlastungsanzeigen
anzeigt
schon im Januar.
Jetzt aber rekelt sie sich.
Und sei es nur
für ein Wochenende
an dem
die Bahn
alle Fernzüge streicht
und alle Zugbindungen löst
und an dem die Menschen
zu Hause bleiben.
So verschimmelt
im Schwange
unaufgeräumt
und voll ungezähmter Dämonen
es auch sein mag.
In der Asystolie dieser Tage
wird
deine Zeit
witterungsbedingt sich weiten
zu einem freundlichen Raum
der Möglichkeiten.
In dem am Ende
Stille sein wird
und Nähe ohne Enge
Dürfen ohne Müssen
und zweckfreies Wirksamsein.
Und das freundliche Monster
das sich bei deinem
Ausdertürgehen zu spät versteckte
wird sich
den Bauch kraulen lassen
ohne Sturmsausen.
Mit leicht
vernehmbaren Bedauern
dass es nun doch wieder
für kein Tohuwabohu
verantwortlich zeichnen durfte.
Wie gut
dass es das
mit Humor nimmt.