
Auf Eis
auf dünnem Faden
auf Messers Schneide manchmal
doch
wenn auch auf Zehenspitzen:
Da. Für alle.
Den Tisch gedeckt
hast du
grad laufen könnend
dich ins Zeug
gelegt.
Den Bauchschmerz dazu
hat sich
keiner eingestanden.
Und deine große Not
unvorstellbar
hat niemand
hat keiner von uns gesehen.
Das
zuckersüße Wundervollundgarnichtseltsamfinden
schon.
Uns zu verzeihen tragen wir
wies scheint
unmöglicher mit uns herum
als du.
Vergibst du
um
zu leben.
Zu lieben.
Zu sein.
Um Blumenkränze
Perlen und ein Lachen ganz tief aus dem Bauch
auf diese Welt
zu legen.
So sehr
mein liebes Nichtenkind
wünsch ich dir heute
Glück und Segen.
Und dein besitzbewusstes
„Ey! Meiner“
wünsch ich dir
neu erstanden.
Und obendrauf ein entrüstet frohlockendes
„Tante? Schöschenke?“.
So sehr
wünsch ich dir
dass
die Güte
die du gibst
zu dir
zurück gelangen möge.
Und jedes Würmchen
zwischen Leben und Sterben
zwischen Sachsen und MV
das
in deiner Obhut
deinem Arm
sich wissen darf
wird nicht
verloren sein
und wird nicht
ungetröstet
bleiben.
Welch eine Gnade.
Welch ein Glück.