
Es parliert
von italienisch
nach deutsch.
Von Süd nach Nord.
Im Frieden einer winzigen Kombüse.
Und unerkannt trägt es
wohlmöglich
die Früchte
des Verstehens aus der Ferne
ins Hier.
Süßsauerschlicht.
klar und üppig.
Wir haben es nötig.
Was wir entbehren
worum wir anriefen
und flehten.
In unserer nordeuropäischen
Kargheit.
Dass doch endlich
Frieden werde.
So wie der doppelt traurige Wolfgang
von der Hotelbar
den auch Don Carlos
nicht trösten konnte.
Weil wir es nicht in der
Hand haben.
Nicht verfügbar.
Dem wir nur dienen können.
So wie Zio Nardino.
Der seit 1970 in Deutschland zuhause ist.
Mehr ist nicht zu sagen.
Über die Umstände.
Aber schon über die unglaubliche Eleganz
furios
auf die Bretter
seines Einraumlokals gelegt.
Hüftbeweglich.
Grazil. Souverän.
Aus der Distanz
vieler geschaut
ganz besonders derer
die nicht
aus dem Westen
sondern
dem Osten
wo es nicht so
draufankommt
wer Katz und Maus ist
bestaunt.
Alldas durchtrotzt eine wackelige Kinderschrift
die das alles ignoriert
und in den Schatten stellend
an das Gute glaubend
ohne eine Herkunftsperspektive
einfach mit Kreide drunterschreibt: Super Essen.