
Wer wollte denn
das Licht ermessen
das sich ausgießen möchte
heute
von hier übers Jahr
in unsere Häuser
unsere Herzen
in deinen Blick
und in meinen.
Und wie gut
wenn jemand darauf
einen Segen legen
wollte.
Haltbar bis
auf alle Fälle
wasdenkstndu
naklar
mindestens
wennnichtnochlänger.
So dass es daran
am Ende nicht gelegen hat
wo doch aber trotzdem alles an seiner Gnad
und seinem Wort
gelegen haben wird.
Aber eben auch daran
ob sich jemand fand
das
was es uns wert ist
zur rechten Zeit
und lang genug
unter eben diesen Segen zu legen.
Zu schieben
auf mittlerer Schiene.
Nicht zu doll. Denn hier
kommt es nicht
aufs Verbrennen an.
Aber schon auch
aufs Glühen.
Und die Tranformation
der Konsistenzen.
Vom festen Wachs zur flüssigen Lichtquelle.
Von tiefer Dunkelheit
zum Frühling.
Von
links liegen gebliebener
Festtagslaune zu einem
für reformierte Kontexte
ein wenig herausfordernd katholisch und extravagantem Immernoch.
Von der Gegenwart des Todes
zur Ewigkeit
des Lebens.
Vom Schmerz der Erinnerung
zum Trost.
Vom jetzt
zum Morgen
zum Immerdar.