
Ganz für sich selbst
steht er.
Der ewig unterschätzte
Schatz der guten Küche.
Nicht salzig
und nicht süß
nicht flüssig
und nicht fest.
Ein Essen
und kein Essen.
Ein weißes Blatt
das gänzlich unbeschrieben
bleiben wird.
Er ist nicht
dafür da
Beilagendogmen zu erfüllen.
Als käme irgendwas hinzu
sein Dasein
zu berechtigen
aufregender zu machen.
Und auch nicht
dazu
irgendjemands Schärfe
abzumildern.
Neinneinneinnein.
Er ist
das beste Frühstück
für bewegte Zeiten.
So schlicht.
So schön
nach nichts
schmeckt er.
Und sovielmehr.
Nach trostverheißender
Elektroplattenwärme
gemächlich
hoch
ins Wasser aufgestiegen
und das gerührt
zum Quellgrund
sich ergab
um nun aus Staub und Staub
erwärmend
sanft und blande
wie Muttern sagt
der gastroenteral sensiblen Lebefrau
geschmeidigst
vom Löffel
noch heiß aber kühl genug
hinunter
in den Schlund
und auf dem Weg
mal eben am Herzen vorbei
wohlig warm
neutral verlässlich
als schonköstliche Schweiz
könnte man sagen
sie
die bewusste Lebedame
von innen her
aufs Schönste
auszukleiden.








