
Aus heiterstem Himmel
schüttet
ein Lachen
sich aus über der Welt.
Ein längst überfälliges.
Das Lachen der
Sonne
und des knalleblauen Blitzeblaus
eines Himmels
zu dem empor schreit
wie dumm wir sind.
Und wie sehr
es uns mangelt
an dem
was wir selbst
und wir ganz allein
in der Hand haben.
Zuwendung.
Verzeihen.
Hüftbeweglichkeit.
Berührtseinwollen.
Humor.
Ach Himmel
hilf.
Lehre uns
lachen und weinen.
Über uns wunderliche Menschen.
Und über deine Wunder
die du permanent
um uns geschehen lässt
und um die wir uns
so gottlos mühen
unverwundert
unterernährt und dumm
herum zu kommen.
Und der Spatz meines wunderlosen Unglücks
zappelt in der Faust
einer verschlossenen Hand
und wäre so gern mit mir
hinaufgeflogen
zu Schwester Taube
die schon so lange
auf uns wartet.
Wundervoll.
Im Gelächter eines Gegenlichts
Immer einen Zweig im Schnabel.
Grün.
Wie die Hoffnung.