Da sind sie wieder.
Weit gereist.
über Ozeane und Länder.
Unter dem Saharasturm durch.
Meine Güte.
Zwei Mal sogar.
Wo sie doch
gar nicht wegzudenken
sind von mir
weil
nichts so
unzuweit und zart und elegant
meine Pulse wärmt
seit zwanzig Jahren.
Geschenkt bekommen am Reinfeierabend
meines 25. Geburtstags
von Wiebke. Der Liebsten.
Begleiterinnen. Alle drei.
Damals wie jetzt.
Wer hineinschaut
weiß
was Privatsachen sind.
Und nun
von Mutterhand geflickt.
Faden für Faden
aufgenommen
und neu verwoben
mit Liebe. Mit Geschick. Mit ihrer Handschrift
die ich überall erkennen würde.
Dem Verschleiß zum Trotz.
Der Nachhaltigkeit zum Ruhm.
Mit Wandtschem Garn aus dem Sperrmüll.
Farblich perfekt.
Eingesammelt an einem Herbstabend mit Anton
fast für den Preis
einer Kniescheibe.
Wer wusste schon
wofür es gut ist.
Und dass es nach Madeira reisen wird.
Und wieder zurück.
Sieben Nadeln sind zerbrochen.
Sieben auf einen Streich.
Chinesischer Mist
sagt die Pragmatin.
Die Metaphorikerin sagt
Heilung gelingt
nur durch
Verlust
und freut sich
dass der
fürs Erste
abgewendet ist.